
11.12.18 –
Der Stadtvorstand der GRÜNEN Göttingen solidarisiert sich mit den Beschäftigten der UMG Klinikservice GmbH und fordert höhere Löhne für alle betroffenen Angestellten der Uni-Tochterfirma, die vor allem in den Bereichen Reinigung, Wäscherei- und Patiententransport arbeiten.
„Nach den Streiks Ende Oktober und Anfang November wurden nur geringfügige Zugeständnisse von Seiten des Arbeitgebers angeboten. Die Lohnsituation der Angestellten kann niemanden zufriedenstellen. Sie reicht weder für ein auskömmliches Leben noch für eine vernünftige Altersvorsorge. Hier muss sich der Arbeitgeber deutlich bewegen", so Julian Arends vom Stadtvorstand der Göttinger GRÜNEN.
„Um drohende Streiks zu vermeiden, sollte der Arbeitgeber auf den Kompromissvorschlag der ver.di-Tarifkommission eingehen und langfristig auch wieder eine Anbindung an die Tarifverträge der Länder ermöglichen. Es ist ein soziales Gebot, die eigenen Angestellten fair zu entlohnen. Entlohnungen die Zweit- und Drittjobs oder ein 'Aufstocken' beim Amt erfordern, sind insbesondere in Betrieben der Universität inakzeptabel. Angestellte, die in der outgesourcten Tochtergesellschaft arbeiten, verdienen erheblich weniger im Vergleich zu denen, die noch nach Alt-Verträgen bezahlt werden, dieses Lohndumping muss ein Ende haben“, ergänzt Marie Kollenrott, ebenfalls Stadtvorstandsmitglied der GRÜNEN.
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